Mac Baren Tobacco Company's Owner & Master Blender Henrik Halbergs
persönlicher Bericht über Cube's Entstehung.

 

 

DAS FAMILIENGEHEMNIS

 
Die erste drei Generationen

Ich bin „Tabakmensch” der vierten Generation. Der Gedanke daran, dass sich die Männer in meiner Familie von meinem Urgroßvater bis hin zu mir selbst allesamt mit Pfeifentabak beschäftigten, erfüllt mich mit großer Zufriedenheit. Ich habe nicht nur eine Produktion geerbt, sondern den brennenden Wunsch meiner Eltern, den besten Pfeifentabak, den besten Geschmack und das beste Aroma zu entwickeln.

 

Im Laufe des 117-jährigen Bestehens des Unternehmens hat sich vieles ereignet. Die Entwicklung ist schnell voran gegangen. Die Welt ist zusammen gewachsen. Allein in den 30 Jahren, in denen ich mich bereits mit Einkauf und Auswahl von Tabaken befasse, ist es weitaus einfacher geworden, Expeditionen zu den Orten der Welt zu unternehmen, an denen sich die meines Wissens größten Raucherlebnisse finden. Zum Glück, denn ansonsten hätte eine Mischung wie Cube niemals das Licht der Welt erblickt. In Cube werden nämlich ganze 27 einzigartige Rohtabaksorten aus drei Teilen der Welt vereint.

Die Geheimnisse, die sich hinter der Herstellung des besten Tabaks verbergen, erbte ich von meinem Vater, ebenso wie er sie damals von seinem Vater und Großvater geerbt hatte. Eines dieser Geheimnisse war die Methode, wie man alle diese verschiedenen Sinneseindrücke auseinander hält, die man beim Kauf von Tabak auf der ganzen Welt wahrnimmt. Es gibt nämlich nur einen einzigen Grund für Mac Baren's hohe, konstante Qualität und sein Raucherlebnis. Dass ich stets neue Pfeifen-Raucherlebnisse wie Cube entwickeln kann, liegt insbesondere an einem kleinen, schwarzen, geschundenen ledergebundenen Buch, das ich auf Reisen immer mit mir herum trage. Dieses Buch ist von der gleichen Art wie das Buch, das mein Vater verwendete, und es stellt gleichzeitig das größte Geheimnis in der Herstellung dar.

Jede Reise in die Welt des Tabaks führt nämlich zu neuen Geschmäckern und Erlebnissen. Auf allen Reisen probiere ich verschiedene Rohtabaksorten und entscheide auf der Basis des Aromas jedes einzelnen, ob er für die Verwendung in unserer allseitigen Herstellung geeignet ist. Und bei jedem einzelnen Kauf werden Geschmack, Aroma, Besonderheit sowie Vor- und Nachteile der Probe sorgfältig in dem kleinen Buch notiert. Ich habe ein ganz eigenes, persönliches Notizen- und Beurteilungssystem entwickelt, das ich ins Buch eintrage. Es gibt sicherlich niemanden außer mir selbst, der deuten kann, was da steht, aber nichts desto weniger machen diese Notizen das Herz der Produktion aus.

Die verschiedenen Kritzeleien werden nach und nach zu dem Puzzle zusammen gefügt, das letzten Endes das Rezept der einzelnen Mischung darstellt. Da das Buch so eifrig benutzt wurde, bin ich jetzt gezwungen, es mit einem Gummi zusammen zu halten. Ein Teil des Geheimnisses ist ja gerade, die Notizen beieinander zu haben, und daher wird das Buch nicht eher ausgetauscht, bevor seine letzte Seite verwendet wurde.

 

Der Geschmack von Möglichkeiten

 

Der Rohtabak, den ich auf meinen Reisen zu Kontinenten wie Nordamerika, Südamerika und Afrika schmecke, ist unbearbeitet. Er schmeckt daher anders, als man es als Pfeifenraucher gewohnt ist. Konzentrierter. Das eigentliche Pfeifenerlebnis, das man kennt, stammt aus einer Mischung aus diesen Rohtabaksorten, die zusammen einen guten, harmonischen Klang ergeben.

 

Das geheime Buch    Die Kunst besteht darin, diesen Rohtabak zu probieren, um ein Erlebnis zu finden, das genau dem Geschmack entspricht, den ich mir vorstelle. Das Kunststück ist also, zu durchschauen, wozu sich der Tabak bei einer zärtlichen Bearbeitung zuhause im dänischen Svendborg entwickeln kann.

Und wenn ich einmal so weit bin, dass ich die verschiedenen Geschmäcker aus der ganzen Welt sammeln kann, werde ich die Einträge in meinem kleinen, geheimen Notizbuch sicherlich wieder benötigen.